Konzept der Wasser- und Eisrettung

 

Konzept für die hubschraubergestützte Wasser- und Eisrettung

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Filmmaterial freundlicherweise von Dr. Holger Eberhard, ehem. Notarzt von Christoph32

Das Konzept...

Eine Wasser- oder Eisrettung unterliegt einem enormen Zeitdruck. Hier kann ein Rettungshubschrauber (RTH) mit einem speziellen Konzept wertvolle Hilfe leisten.
Das Konzept verfügt über Möglichkeiten zur Rettung aus fliessendem Gewässer, Eiseinbruch und Beinaheertrinken.

Dabei hängt der Erfolg von einem perfekten Zusammenspiel trainierter Rettungstaucher und einer geübten RTH-Crew ab.
Bereits 5 Minuten nach Alarmierung startet “Christoph 32” mit den aufgenommenen Tauchern zum Einsatzort. Durch die Übersicht aus der Luft kann der Patient schnell gefunden und gerettet werden.  Die schnelle medizinische Versorgung ist durch den Notarzt und Rettungsassistent ebenfalls gewährleistet.

 

...die Wahl der Mittel

Vor dem Start wird unter anderem ein Sitz ausgebaut und die reguläre Patiententrage durch eine zusammengefaltete Trage ersetzt. Der Notarzt nimmt auf dem Co-Piloten-Sitz platz, so dass der Rettungsassistent und die Taucher in der Kabine ein Maximum an Raum zur Verfügung haben. Durch sein zusätzliches Gurtzeug kann der Rettungsassistent bei Bedarf auch auf die Kufen des RTH steigen.
Die Umrüstung dauert  nicht länger als ein normaler Startvorgang und läuft hierzu parallel ab.
Jetzt startet der Hubschrauber und nimmt die beiden Taucher auf einer nahegelegenen Wiese bei der Berufsfeuerwehr auf, die bereits in voller Ausrüstung auf den Helikopter warten.
Als Hilfsmittel dienen eine automatisch aufblasbare „Rettungsinsel“, ein Rettungsschlitten oder eine Rettungsschlinge. Der RTH wird je nach Meldebild entsprechend vor dem Start bestückt, wobei diese Gerätschaften von der Berufsfeuerwehr mitgebracht werden.

 

...am Einsatzort

Am Einsatzziel werden die Taucher im Wasser oder auf dem Eis abgesetzt, wobei der Rettungshubschrauber zuvor von dem Rettungsassistenten auf ca. einen Meter über die Wasseroberfäche eingesprochen wird.  Der  erste Taucher begibt sich sofort zu dem Verunfallten und sichert diesen, bis der Zweite die Geräte mitbringt.
Bei der Eisrettung beschleunigt eine Verbindungsleine zwischen RTH und Eisrettungsschlitten das Retten zusätzlich und sorgt für  eine erhöhte Sicherheit der Taucher. Bei Bedarf kann auch eine Tiefenmessboje vor dem Sprung abgesetzt werden.

 

 

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